Nach der Ausbildung als Trauredner, Trauerrednerin oder Redner für das Kinderwillkommensfest ist er nahezu unbändig groß: der Wunsch, direkt durchzustarten. Aus unserer Erfahrung stehen dann oft folgende Punkte ganz oben auf der To-Do-Liste: Logo, Visitenkarten, eine eigene Website, Instagram. Doch genau jetzt lohnt es sich Innezuhalten. Mein klarer Tipp: Beschäftige Dich zuerst mit Deiner Marke, bevor Du Dich ins Marketing stürzt.

Warum das so wichtig ist? Ich nenne Dir 5 Gründe, warum es sich für Dich bspw. als Trauerrednerin oder Trauredner lohnt, den Weg zur Personenmarke anzutreten.

1. Marken geben anderen eine klare Richtung

Wir können anderen immer nur dann eine klare Richtung vorgeben, wenn wir selbst wissen, wo wir stehen und wohin wir wollen. Nur so können uns andere folgen, als Mensch, aber vor allem bei unseren Zeremonien, wie der Freien Trauung oder der Trauerfeier. Starke Marken setzen sich dafür zunächst immer intensiv mit sich auseinander.

Wer bin ich? Wie bin ich zu der*dem geworden, die*der ich heute bin? Wie unterscheide ich mich von allen anderen? Wir als Rednerinnen und Redner sind eine Personenmarke, das heißt, wir selbst sind das Produkt. Und unser Produkt sollten wir sehr gut kennen, bevor wir es anderen verkaufen, oder?

Um Marke zu werden brauchen wir ein klares Warum, eine Vision. Denn starke Marken haben eine klare Botschaft. Marken stehen für Werte. Sie sind bekannt für das eine, ihr Herzensthema, mit dem sie immer in Verbindung gebracht werden.

2. Als Marke bleibst Du lange in Erinnerung

Wenn Du nur darüber sprichst, was Du bei einer Freien Trauung, einer Trauerfeier oder einem Kinderwillkommensfest tust, dann wirst Du schnell in Vergessenheit geraten. Denn als Traurednerin oder auch als Trauerredner bist Du inzwischen nicht mehr allein auf dem Markt.

Wenn Deine Kunden und Kundinnen hingegen wissen, wofür Du als Mensch stehst, kannst Du nicht in einer grauen Masse untergehen. Du stichst automatisch hervor. Deine Kundinnen und Kunden merken sofort, dass Dein Antrieb von innen kommt. Wenn es ein Thema ist, welches auch sie beschäftigt: Bingo! Dann wirst Du sie auf ihrem Weg begleiten. Solltest Du nicht zu ihnen passen, ist das auch ok. Das Wichtigste ist: Du hast ihnen klar gezeigt, wer Du bist und ihnen damit eine Entscheidungshilfe gegeben. Sie werden es Dir danken. Und wer weiß, auch sie haben Freunde und Bekannte, die vielleicht genauso ticken wie Du. Dann wirst Du von Kundinnen empfohlen, die Dich selbst nicht gebucht haben, aber wissen, Du passt einfach sehr gut zu anderen. Das Ergebnis ist immer das gleiche: Du bleibst in Erinnerung, selbst dann, wenn Du jetzt (noch) nicht gebucht wirst.

3. Deine Marke wirkt sich auf alles aus

Nur, wenn Du weißt, wer Du bist, kannst Du herausfinden, welche Kunden und Kundinnen zu Dir passen. Welche Menschen sprichst Du mit Deiner Art, eine Freie Trauung oder Trauerfeier zu gestalten, an? Was bewegt sie dazu, Dich einen ihrer wichtigsten Momente gestalten zu lassen? Wie kannst Du ihnen eine gute Zeremonie geben? Wenn Du Deine Zielkunden kennst, dann weißt Du auch erst, wo Du sie findest. Ist es Instagram oder solltest Du noch ganz andere Kanäle berücksichtigen?

Deine Marke wirkt sich jedoch auch unmittelbar auf Deinen Außenauftritt aus. Welche Farben, welche Schriften spiegeln Dich wider? Wie kannst Du Dich und Deine Vision durch ein Logo ausdrücken? Wenn das steht und zwar erst dann, kommen sie: Visitenkarten, eine eigene Website, usw. Das Gute dabei ist: Ein Design, dass aus Deiner Marke heraus entwickelt wurde, hat immer einen hohen Wiedererkennungswert, weil es eine Botschaft widerspiegelt, die nur für Dich steht. Ein weiterer Vorteil, wenn Du Dein Marketing aus Deiner Marke ableitest? Dein Außenauftritt ist durch und durch stringent.

Du siehst, Deine Marke ist die Grundlage für alles Weitere. Ohne sie würden wir ziemlich im Dunkeln tappen.

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4. Marken fürchten keinen Wettbewerb

Marken sind echt und einmalig, weil Du einzigartig bist. Zu starken Marken gehören Ecken und Kanten. Manche stoßen sich daran, andere werden sie lieben. Als Marke brauchst Du keine Inszenierung, denn alles, was Du darstellst, bist Du. Marken fürchten keinen Wettbewerb, weil sie durch ihre Authentizität und Einmaligkeit nicht kopiert werden können. Zu Dir als Marke kommen die Kunden, die genau Dich so wollen, wie Du bist. Warum also Angst vor Mitwerbern haben? Nachahmen können sie Dich schon mal nicht.

Und ich gehe noch weiter: Wenn wir keine Befürchtungen mehr vor Wettbewerb haben, dann öffnen wir uns für etwas wunderbares und ändern unser Denken von Konkurrenz zu Kooperation. Wir schaffen als Traurednerinnen oder Trauerredner Netzwerke, lernen voneinander, inspirieren uns und können so mehr Menschen eine gute Zeremonie geben. Was dann tatsächlich auch passiert: Du wirst von Deinen Mitbewerberinnen empfohlen.

5. Als Marke sparst Du Zeit und Geld

Gerade zu Beginn ist ein Markenprozess mit einem Profi auf den ersten Blick nicht gerade günstig. Als Selbstständige wissen wir, am Anfang steht immer die Investition. Dafür bekommst Du das Investierte doppelt zurück. Wie?

Einerseits weißt Du genau, welche Botschaften Du hast, welche Kunden Du ansprichst und wo Du sie findest. Du kannst Dein Marketing also sehr zielgerichtet aufbauen, ohne Gießkannenprinzip und ineffizientem Stochern im Nebel. Das spart Zeit, nämlich die Zeit des Ausprobierens ohne Erfolg, und so letztlich Geld.

Du bist jedoch auch bei der Zusammenarbeit mit anderen sehr viel effektiver. Gerade beim Aufbau Deines Außenauftritts und Deines Marketings arbeitest Du in der Regel mit anderen Dienstleistern zusammen: Designerinnen, Fotografen, Videografinnen, Website-Entwickler usw. Wenn Du zur Personenmarke geworden bist, weißt Du genau, was Du von ihnen brauchst. Also sind Deine Briefings auf den Punkt und das Ergebnis, das Du von Ihnen bekommst, wird passgenau sein. Was Du dann nicht mehr hast: unnötigen Extraschleifen und ein Ergebnis, welches Dich am Ende nicht oder nur wenig widerspiegelt. Denn in dem Fall fängst Du nach wenigen Monaten wieder von vorne an und investierst neu. Diese Zeit nutzen wir doch viel lieber für unseren Beruf als Trauredner, Trauerrednerin und Redner für Kinderwillkommensfeste, oder?

Heike Probst ist Deine Ansprechpartnerin zum Thema Markenbildung

Heike Probst ist Deine Ansprechpartnerin für MarkenbildungDas waren nur 5 Gründe, warum es sich lohnt, eine starke Marke aufzubauen. Für uns als Freie Rednerinnen und Redner ist das häufig noch neues Terrain. Wenn Du wissen willst, wie Du am besten startest, dann schau‘ gerne bei unserem Marken-Webinar vorbei oder sprich‘ mich an.

Deine Heike

P.S.: Für alle, die schon einen Schritt weiter sind und sich fragen, wie sie ihr Marketing aufstellen können, kann ich das Marketing-Webinar empfehlen.

Weitere interessante Informationen

Und für diejenigen, die selbst noch keine Freien Rednerinnen oder Redner sind, schaut Euch gerne in unserer Ausbildung um:

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