Dee Pearson hält eine Trauerrede

*
Mein persönlicher Webinar-Erfahrungsbericht

Seminar oder Webinar – was passt am besten zu mir?

Wie praktisch, dass die Ausbildung zum*r Freien Redner*in sowohl als Seminar vor Ort, als auch als Webinar von zu Hause aus angeboten wird.

Aber wahrscheinlich schwingt bei der Option des Webinars bei Vielen die Sorge mit, dass dieses Format nicht so persönlich und qualitativ hochwertig sein könnte.

Bei einem Seminar entsteht eine intensive Gruppendynamik, man taucht für ein paar Tage ohne Ablenkung ganz in das Thema ein und hat zu jeder Zeit die Möglichkeit, persönlich mit den Referenten zu sprechen.
Auf der anderen Seite ist das Webinar die weitaus flexiblere Variante, die sich leichter in den Alltag einbauen lässt.

Wenn Du von dem Beruf des*r Freien Redners*in fasziniert bist und Dir überlegst, ob Dein Geld auch in der Ausbildung per Webinar gut angelegt ist, möchte ich Dir heute von meinen Erfahrungen mit dem Webinar und meinem direkten Berufseinstieg als Freie Trauerrednerin erzählen.

Über mich

Ich heiße Dee Pearson. Von Beruf aus bin ich Theologin und Sozialarbeiterin. Zusammen mit meinem Mann habe ich einige Jahre im wunderschönen Sydney, Australien gelebt. Von dort ging es für 7 Jahre nach Kanada, wo unsere drei Kinder zur Welt kamen. Anfang 2021 kamen wir als 5-köpfige Familie zurück nach Deutschland. Während unserem Neustart hier wünschte ich mir einen sinnstiftenden Job, der sich gut mit dem Alltag als Mama vereinbaren lässt, ohne dass unsere Kinder oder Familienzeiten darunter leiden. Durch einen Freund erfuhr ich über den Beruf der Freien Redner und war sofort begeistert – die perfekte Kombination von allem, was ich liebe: als Sozialarbeiterin ist mir die Arbeit mit Menschen total wichtig, als Theologin schätze ich Tiefgang und die Begleitung in schwierigen Lebenssituationen, und das Reden hat mir schon immer Spaß gemacht. Nach kurzer Recherche und einigen Anrufen und Gesprächen hatte ich mich nur wenige Tage später voller Erwartung und Vorfreude für das Trauerredner Webinar angemeldet.

Warum habe ich mich für das Webinar entschieden?

Die Möglichkeit, an der Ausbildung zur Trauerrednerin von zu Hause aus teilzunehmen, hat mich als Vollzeit-Mama sofort angesprochen.
Die Planung und Logistik die es erfordert hätte, mehrere Tage von zu Hause wegzugehen, wäre mit so viel Aufwand verbunden gewesen, dass ich die Teilnahme wahrscheinlich aufgeschoben, oder sogar aus den Augen verloren hätte.

Dagegen war es innerhalb von Minuten klar, dass ich die Webinar Zeiten ohne großen Planungsaufwand in meinen Alltag einbauen könnte.

So ging es nicht nur mir als Mama.
Andere Webinar Teilnehmer konnten diese Art der Weiterbildung mit ihren Vollzeit Jobs, Außendiensten oder sogar Geburtstags- oder Urlaubsplanungen kombinieren und unter einen Hut bringen.
So hatten wir hin und wieder jemanden, der sich aus dem Auto, Zug oder Wellness Hotel zu den Live Sessions dazu schaltete. Und wenn eins meiner Kinder abends mal wieder nicht so schnell einschlafen konnte wie die anderen, saß es eben neben mir und durfte noch leise malen und zuschauen.

Euer Feedback war einfach genial und man ist mit jeder Rede einfach nur gewachsen

anja

Anja
Freie Redner (IHK) Webinar

Meine Gefühlswelt: Von der Anmeldung bis zum Webinarstart

Bevor ich mich anmeldete, rief ich bei Freie Redner an, um alle meine Fragen und Sorgen anzusprechen. Ich hatte direkt Heike am Handy, die sich über eine Stunde Zeit nahm, um mir alles zu beantworten. Während diesem Telefonat verwandelten sich jegliche Bedenken in Begeisterung und Gewissheit. Spätestens ab diesem ermutigenden Gespräch war ich mir sicher, dass ich diesen Weg einschlagen wollte und mir auch der finanzielle Aufwand es wert war. So habe ich der ersten Live Session freudig entgegen gefiebert.

Sollte ich in den Tagen bis zum Beginn des Webinars noch Bedenken gehabt haben – v.a. ob es das Geld WIRKLICH wert ist, und ob ich das Gelernte danach tatsächlich praktisch anwenden kann – so hatten sich diese Sorgen spätestens innerhalb der ersten 5 Minuten der ersten Session verflüchtigt.

Mit jedem Online Treffen und jedem Lehrinhalt wuchs meine Begeisterung. Nicht nur über das Webinar und das Berufsbild – sondern auch über die Referenten und ihre Art und Weise, Inhalte zu kommunizieren und ihre Fähigkeit, selbst über den Bildschirm den Funke der Wertschätzung für diese Arbeit überspringen zu lassen.

Mein Mann und enge Freunde mussten mir in diesen Wochen wohl viel zuhören, weil die Begeisterung nach jeder Session förmlich aus mir heraussprudelte. In all meinen Schul- und Studienjahren hatte ich mich noch nie so gut auf eine Aufgabe vorbereitet gewusst.

Lesetipp: Erfahre alles über die Trauredner Ausbildung !

Qualität des Webinar

Die Leidenschaft, Begeisterung und Liebe für diesen Beruf war den Ausbildern aus jedem Wort abzuspüren und so wuchs auch mein Vertrauen, dass ich nicht nur in eine oberflächliche Vorlesung gelockt worden war, nach der ich am Ende genauso wenig weiß wie vorher.

Ganz im Gegenteil: die Referenten, die vor unseren Bildschirmen stehen, sind überzeugt von ihrer Aufgabe und halten nichts zurück. Hier wird keine Zeit für oberflächlichen Smalltalk oder nichtssagende Informationen verschwendet. Es benötigt nicht erst zwei Einführungsvorlesungen, um irgendwann einmal zu irgendeinem Punkt zu kommen. Mein zeitlicher und finanzieller Aufwand, den ich in die Teilnahme am Webinar stecke, wird hier respektiert und voll ausgenutzt.

Kinderwillkommensfest Webinar Inhalt

Natürlich hat sich in der ersten Live Session jeder Teilnehmer vorgestellt – aber selbst diese Vorstellungsrunde wurde nicht ins Unendliche gezogen, sondern mit kurzen aber prägnanten Fragen effektiv angeleitet und moderiert. So konnten wir uns über den Bildschirm ein wenig kennenlernen und wussten, mit wem wir hier – aus ganz Deutschland verteilt – in einem Boot sitzen.

Ganz bestimmt erlebt man in einem Seminar vor Ort noch einmal eine ganz andere, persönlichere Atmosphäre und Stimmung. Und natürlich können die beiden Formate nicht verglichen werden. Es sind zwei komplett unterschiedliche Erfahrungen und sicher kommt der gemeinschaftliche Aspekt beim Webinar um Vieles kürzer.
Aber für mich und andere Webinar Teilnehmer war dieser gemeinschaftliche Aspekt in unserer gegenwärtigen Lebensphase erst einmal zweitranging; das hätte einfach nicht reingepasst.

Und doch kann ich mit voller Überzeugung sagen, dass die Qualität und die Inhalte der Ausbildung durch das Format des Webinars nicht gelitten haben. Da wurden keine Abstriche gemacht.

Ich erinnere mich noch gut an das erste Versprechen, das uns gegeben wurde: „Wir werden euch den gesamten Werkzeugkoffer mitgeben. Ihr bekommt all unsere Erfahrungen, alle Unterlagen, alle Kenntnisse, die ihr für den sofortigen Einstieg in den neuen Beruf brauchen werdet.“

Ich kann mich noch gut an dieses Versprechen erinnern, denn in diesem Moment dachte ich mir: „Da bin ich mal gespannt, ob ihnen DAS gelingt. Ich werde sie beim Wort nehmen und – für das Geld, das ich hier hinein investiere – bis zum letzten Moment wirklich JEDE Frage stellen, die mir einfällt, um sicherzugehen, dass ich am Ende wirklich so gut vorbereitet bin, wie sie es versprechen.“

Und so war es auch. Tatsächlich musste ich gar nicht allzu viele Fragen stellen, denn die meisten wurden kompetent und umfangreich beantwortet.
Ich kann heute – zwei Jahre und unendlich viele Zeremonien später – voller Überzeugung sagen, dass dieses Versprechen eingehalten wurde.
Uns wurde wirklich alles mitgegeben, was für den Beruf eines*r qualitativ hochwertigen und quantitativ effektiven Freien Redners*in notwendig ist.

Mega spannend, dass man sich selber aus einer anderen Perspektive gesehen hat

Auszubildende Pia und Katrin

Pia und Katrin
Freie Redner (IHK) Webinar

Der Ablauf des Webinars

Die Kommunikation mit dem Backoffice verlief unglaublich effizient und reibungslos. Egal ob technische, terminliche oder sonstige Fragen – alles wurde per Email oder Anruf sofort beantwortet und geregelt und man konnte sich immer sicher sein, dass am anderen Ende der Leitung eine kompetente und IMMER freundliche Ansprechpartnerin sitzt.

Einige Tage vor Beginn der ersten Live Session wurden uns die schriftlichen Unterlagen als PDF Dateien per Email zugeschickt. So konnten wir uns alles ausdrucken und waren bereit, ab dem ersten Moment mitzuschreiben.

Das Webinar beginnt mit einer Live Session, in der wir sowohl die Referenten als auch die anderen Webinar Teilnehmer kennen lernen, uns austauschen und Fragen stellen können.

Im Anschluss an jede Live Session werden online die eigentlichen Lehrinhalte in Form von aufgenommene Videos für einige Tage freigeschaltet.

So hat man zwischen zwei Live Sessions immer einige Tage Zeit, das Videomaterial durchzuarbeiten. Jeder Teilnehmer kann das Lernen also flexibel an seinen Alltag anpassen und das Material im eigenen Tempo durchgehen.

FR Ausbildung

An einem Abend konnte ich in Ruhe den Geburtstagskuchen meiner Tochter vorbereiten, während im Hintergrund die Ausbildungsvideos liefen. Zudem hatte ich immer die Möglichkeit, das Video zu pausieren oder noch einmal anzuschauen, um alle Einzelheiten mitzunehmen und zu notieren.
In der nächsten Live Session wird das Gelernte dann besprochen und alle Fragen und Unklarheiten können angesprochen und aus dem Weg geräumt werden.

Nach mehreren Live Sessions und Lehrvideos wird die Gruppe auf das Schreiben und Präsentieren der eigenen ersten Rede vorbereitet. Dafür bekommen wir online Zugriff auf ein aufgezeichnetes Vorgespräch, anhand dessen wir dann mit unseren erlernten Fähigkeiten unsere eigene Rede schreiben.

In zwei oder drei weiteren Live Sessions trägt jede*r Teilnehmer*in seine*ihre Rede vor. Dabei sind zwei Referenten anwesend und geben im Anschluss umfangreiches Feedback anhand dessen wir viele Tipps in Bezug auf den Inhalt unserer Rede, als auch unser Auftreten, Mimik, Gestik und das Freie Reden erhalten.

Nach Abschluss des Webinars ist die Kommunikation nicht zu Ende. Schon während der Ausbildung werden alle Teilnehmer in eine Whatsapp Gruppe aufgenommen, in der Fragen gestellt und Erfahrungen ausgetauscht werden können. Auch einige der Referenten bleiben noch nach dem Webinar eine Zeit lang Teil der Gruppe, um später auftretende Fragen zu beantworten.

So kann sich die Gruppe bei den ersten Zeremonie Anfragen gegenseitig unterstützen, anfeuern und eigene Erfahrungen und Tipps weitergeben.

Wo ich heute stehe/was ich mache

Direkt eine Woche nach erfolgreichem Abschluss des Webinars, bekam ich die erste Anfrage für eine Abschiedszeremonie.

Und wie sich direkt in der Praxis herausstellte – ich war bestens auf alles vorbereitet. Von der ersten Kontaktaufnahme mit den Angehörigen, über das Vorgespräch bei ihnen zu Hause, der Vorbereitung der Rede und Leitung der Zeremonie bis hin zur Beisetzung, Verabschiedung und dem Schreiben der Rechnung – das Webinar hatte mich auf alles vorbereitet.

Ich habe das große Vorrecht, seither regelmäßig Familien bei ihrem letzten Abschied zur Seite zu stehen und sie zu begleiten.
Und weil jede Person, jede Familie, jede Lebensgeschichte so unterschiedlich ist, verliert dieser Job nie seinen Reiz, seine Bedeutung und Tiefe.
Ich liebe es, als Freie Trauerrednerin unterwegs zu sein. Ich hätte mir kaum einen schöneren, bedeutungsvolleren Beruf erdenken können.

Das Sahnehäubchen bei dem Ganzen, ist für mich die Freiberuflichkeit. Ich bin völlig frei, Zeremonien anzunehmen oder abzulehnen, wenn es einmal wirklich nicht rein passt oder ich merke, dass es zu viel wird und ich mehr Zeit für und mit meiner Familie brauche.
Die meisten Vorgespräche lassen sich wunderbar vormittags oder abends einplanen, wenn die Kinder in Schule und Kindergarten, oder im Bett sind. Auch die Trauerfeiern sind oft vormittags oder am frühen Nachmittag, was sich gut mit Familie vereinbaren lässt. An die Vorbereitungen der Reden kann ich mich dann abends in aller Ruhe setzen – wenn alle anderen schlafen.
Für mich ist dieser Beruf der perfekte Ausgleich, Herausforderung und Erfüllung zugleich.

Hier ein weiteres Interview mit der freien Rednerin Esther Zanders.

Fazit

Zwei Wochen nach Abschluss des Webinars saß ich im Auto, auf dem Weg zu meinem ersten Vorgespräch. Plötzlich fiel mir auf, dass ich gar nicht nervös bin. Irgendwie fühlte sich das komisch an, aber ich wusste, dass ich so gut auf diese Begegnung und das Gespräch vorbereitet bin, dass ich überhaupt keinen Grund habe, nervös zu sein.
Genauso verliefen auch das Gespräch, die Vorbereitung und die Durchführung meiner ersten Zeremonie.

Was für ein Privileg!
Und welch ein Zeugnis der intensiven und praktischen Vorbereitung auf alle Aspekte und Eventualitäten dieses Berufs durch das Webinar.

Die Begegnungen und Erfahrungen, die ich seither sammeln durfte, möchte ich nie wieder missen.
Ich bin so dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, neben meinem Alltag als Mama von drei Kindern, einen sinnstiftenden und vielseitigen Job auszuüben – dank der Flexibilität einer Ausbildung von zu Hause aus.

*
Hier findet ihr weitere Informationen zu unserem Webinar

Heike, Anika und Carina sitzen auf einem Stuhl

Wir beantworten gerne deine Fragen

Welche Ausbildung ist die richtige für mich? Online oder lieber in Präsenz lernen? Wir sind für Dich da – Heike, Anika und Carina
Autor*in

Das könnte Dich auch interessieren