Freie Redner Ausbildung

Das IHK Zertifikat und die Personenzertifizierung als Freier Redner im Vergleich

Inhalt

Welche Zertifikate oder Zertifizierungen gibt es für einen Freien Redner?

Der Beruf des Freien Redners hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung dazu gewonnen. Immer mehr Menschen wünschen sich eine Freie Trauung, ein Kinderwillkommensfest oder auch eine Beerdigung mit einem Freien Redner.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Es wird persönlicher und die Wünsche der Kunden werden in der Regel voll integriert.

Daher tummeln sich mittlerweile auch immer mehr Trauredner und Trauerredner auf dem Markt.

Damit der Kunde einen Unterschied in der Qualität erkennt, ist ein Zertifikat für einen Freien Redner oder eine Freie Rednerin ein sinnvolles Qualitätsmerkmal.

Das IHK Zertifikat und die Personenzertifizierung als Freier Redner im Vergleich

Das Zertifikat des Ausbilders

Natürlich ist dieses Zertifikat immer mit etwas Vorsicht zu genießen, da es der ausstellt, der auch ausbildet. Somit kann der Ausbilder selbst, ohne neutrale Einflussnahme entscheiden, welcher seiner Schüler solch ein Zertifikat bekommt und wer nicht.
Es ist dem zu Folge nicht mehr als eine Bestätigung, dass der Teilnehmer am Seminar teilgenommen hat. 

Das Zertifikat der IHK

Die Anbieter „Freie Redner“ war der erste Anbieter auf dem deutschen Markt, dem mit der IHK-Köln 2017 () eine entscheidende Zusammenarbeit gelang. Erstmals auf dem deutschen Markt war es möglich ein Zertifikat einer neutralen und anerkannten Institution für den Beruf des Freien Redners zu erlangen. Mittlerweile bietet auch die IHK Rhein-Neckar diesen Abschlusstest an.

Der IHK Test verlangt in der Regel das Abhalten einer Rede und die Beantwortung einiger Fachfragen.

Mittlerweile bieten weitere Anbieter das Zertifikat der IHK an, allerdings nur für den Bereich der Freien Trauungen als Trauredner. Will man jedoch von diesem Beruf seinen Lebensunterhalt bestreiten, ist es von großem Vorteil auch Beerdigungen und Kinderwillkommensfeste anzubieten (hier nachzulesen). Auch die zukünftigen Kunden sehen in diesem erweiterten Angebot eine breitere Kompetenz des Redners.

Wenn ein Freier Redner seinen Test bei der IHK bestanden hat, darf er sich „Freier Redner (IHK)“ nennen.

Die Personenzertifizierung der WKO

Der derzeit höchste Abschluss für Freie Redner, Traureder und Trauerredner ist die Personenzertifizierung nach EU-Recht durch die Wirtschaftskammer Österreichs.
Auch hier ist „Freie Redner“ der erste Anbieter auf dem europäischen Markt, der berechtig ist, diesen Abschluss anzubieten.
Die Personenzertifizierung ist ein offizieller berufsqualifizierender Nachweis, der bei Behörden und in der Öffentlichkeit im In- und Ausland anerkannt wird.
Die offizielle Berufsbezeichnung nach Bestehen der Prüfung lautet „Zertifizierter Freier Redner“ und hat in der gesamten EU seine Gültigkeit.

Hier erfahrt Ihr mehr über die Qualität der Personenzertifizierung der WKO.

Das der Beruf des Freien Redners immer mehr an Bedeutung gewinnt, wird auch seine Qualifizierung einen immer höheren Stellenwert bei den Kunden erlangen.

Eine Zeremonie ist eine Dienstleistung, die nur einmal erbracht werden kann, es gibt hier keine „zweite Chance“.

Und da wollen Brautpaare, Eltern und Hinterbliebene sich im Vorfeld so weit wie möglich absichern.

Unterschiede in der Übersicht

Finde hier die Unterschiede zwischen dem Zertifikat (IHK) und der Personenzertifizierung (EU): Abschlüsse im Vergleich

 

Euer Martin Lieske

 

Weiterführende Artikel

error: Geschützter Inhalt!!