Hochzeitsredner Xaver Nimmrich

“Es gibt keinen spannenderen Job”-Interview mit Hochzeitsredner Xaver

Hochzeitsredner Xaver Nimmrich

„Es gibt keinen spannenderen Job“ – Interview mit Hochzeitsredner Xaver

Xaver Nimmrich ist Freigeist, Schauspieler, Menschenfreund und Freier Redner mit Leib und Seele. Wir wollten von dem quirligen Kölner wissen wie er zu diesem spannenden Beruf gekommen ist, was ihm geholfen hat und wie es ihm jetzt geht. Falls Du Dich auch für die Weiterbildung zum Freien Redner interessierst, solltest Du also unbedingt weiterlesen.

Beruf Freier Redner: “Ein Volltreffer!”

Xaver, du hast ja Kulturwissenschaft studiert, warst Finanzbeamter und hast beim Paketdienst gearbeitet. Wie bist du auf die Idee gekommen Freier Redner zu werden?

Ich habe in der Vergangenheit einiges ausprobiert und alles hat mich dahin gelenkt, wo ich heute bin. Meine Leidenschaften sind die Schauspielerei, Menschen und das kreative Arbeiten. Und da ist der Beruf Freier Redner natürlich ein Volltreffer! Ich habe mich danach gesehnt mit Menschen auf einer sehr persönlichen Ebene zusammen zu arbeiten, ihre Geschichten zu hören und kreativ zu verpacken. (Außerdem wollte ich keine Pakete mehr schleppen 😉 )

Inwiefern hat dir unsere Weiterbildung bei deiner jetzigen Tätigkeit als Freier Redner für Hochzeiten, Beerdigungen und Kinderwillkommensfeste geholfen? 

Die Inhalte der Weiterbildung sind Gold wert! Jedenfalls viel mehr als sie kosten. Ich habe Dinge gelernt, die ich sonst nicht einfach irgendwo hätte aufschnappen können. Die konzentrierte Erfahrung der Dozenten bringt einen unbeschreiblichen Mehrwert.

Du hast deine Weiterbildung zum Freien Redner mit dem Zertifikat der IHK Köln absolviert. Warum war dir das wichtig und was bringt dir das Zertifikat jetzt?

Mir war es wichtig etwas „offizielles“ vorweisen zu können nach dem Abschluss des Seminars. Und da ist ein Zertifikat der IHK natürlich perfekt.

In unserer Branche ist das Zertifikat noch recht neu und daher ein tolles Alleinstellungsmerkmal gegenüber all den anderen Rednern auf dem Markt. Ich merke schon, dass es meinen Kunden Sicherheit gibt. Noch dazu war die Prüfung eine tolle (wenn auch aufregende) Gelegenheit zu zeigen was ich kann, dafür konstruktive Kritik zu erhalten und daran zu wachsen.

Du hast Dich nach dem Seminar dazu entschieden, Dich der Agentur Freie Redner anzuschließen. Warum?

Für mich war es die optimale Chance direkt loszulegen! Die Agentur kümmert sich um Anfragen, verschickt Angebote, betreibt Werbung und Marketing usw. Diese Zeit spare ich mir und kann mich so auf das Wesentliche konzentrieren: meine Brautpaare bzw. Kunden zu treffen und ihre Zeremonien durchzuführen. Außerdem habe ich in der Agentur eine Community und sehr erfahrene Redner an meiner Seite, die bei Fragen immer für mich da sind.

Was rätst Du angehenden Hochzeitsrednerinnen und Hochzeitsrednern?

Der Job ist sehr intensiv auf den Menschen fokussiert. Ohne geht‘s nicht, es ist so ein persönliches Geschäft. Daher solltest Du zu 100% wissen, ob die Arbeit mit Menschen dein Traum ist. Wenn Du Dich nicht für anderer Leute Geschichten und Leben interessierst, dann wird es Dir immer an Authentizität mangeln. Wenn das aber auf Dich zutrifft, wirst Du keinen befriedigenderen und spannender Job finden. Mach es! 🙂

Vielen Dank für deine Zeit, Xaver! Wir wünschen dir eine großartige Hochzeitssaison!

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Freie Redner Agentur

Erfahrungsbericht: meine erste Trauung als Freie Rednerin

Freie Redner Agentur

Erfahrungsbericht: meine erste Trauung als Freie Rednerin

Ich spüre mein Herz durch meinen gesamten Körper klopfen. Mein Mund wird trocken. 80 Augenpaare sind erwartungsvoll auf mich gerichtet. Es liegt Spannung in der Luft. Ich sehe freudige Gesichter, skeptische Gesichter, aufgeregte Gesichter. Was mache ich hier nur? Die Musik geht zu Ende. Ich weiß, es ist Zeit. Ich konzentriere mich, rufe mir die Worte meines Ausbilders in Erinnerung: „Carina, du kannst das. Du bist eine richtig, richtig gute Rednerin“. Ich bin bereit. Ich atme noch einmal tief durch und greife mit zitternden Fingern zum Mikrofon…

Die Nerven liegen blank

Mittlerweile ist es fast zwei Jahre her, trotzdem erinnere ich mich noch sehr genau an alles, das am Tag meiner ersten Trauung als Freie Rednerin in mir vorgegangen ist. Ich will ehrlich mit Dir sein: ich war ein nervliches Wrack. Mir gingen unheimlich viele Zweifel durch den Kopf. Was war das denn für eine Schnapsidee, ICH sollte zwei Menschen verheiraten, mit 80 Menschen als Zeugen meines Versagens auf ganzer Linie? Unfassbar.

Ich trage Verantwortung

Auch wenn ich es vielleicht gerne gewollt hätte, bin ich natürlich nicht weggelaufen (oder ausgewandert). Mir sollte schließlich eine sehr ehrenvolle Aufgabe zuteilwerden, ich trage die Verantwortung für die Trauzeremonie, für den Auftakt in einen der schönsten Tage des Brautpaares und zu diesem Zweck haben sie mich ausgewählt. Genau mich, zwischen allen anderen.

Dieser Gedanke trägt mich. In dem Moment, in dem ich zum Mikrofon greife, das Brautpaar und alle Gäste willkommen heiße, werde ich ruhig. Nach ein paar Minuten „Aufwärmzeit“ bin ich sogar richtig locker, ich hänge nicht mehr an meinem Skript und beginne die Situation zu genießen.

Es geht nicht um mich

Obwohl ich vor den Gästen stehe, erkenne ich schnell: ich bin es gar nicht, um die es hier geht. Nicht ein einziger der Gäste ist wegen mir gekommen. Alle sind gekommen um mit Braut und Bräutigam so richtig zu feiern. Ich halte nur die Scheinwerfer und strahle auf die beiden. Deswegen ist es auch überhaupt nicht schlimm, dass ich mich einmal verspreche und wahrscheinlich auch die letzte Reihe das Zittern meines Wasserglases bemerkt hat. Ich will meinen Job gut machen und dem Brautpaar sowie den Gästen ein Erlebnis schenken, an das sie noch lange mit Freude zurückdenken.

Eine gute Ausbildung ist die halbe Miete

Du kennst bestimmt die Geschichten und Videos von Hochzeiten, auf denen etwas gehörig schief geht. Viele davon sind super unterhaltsam, aber erst im Nachhinein und nur, wenn man selbst nicht betroffen ist. Auch ein Redner kann eine Menge falsch machen, z.B. die Ringe fallenlassen, Namen vertauschen oder einen wichtigen Programmpunkt auslassen. Bitte nicht! Obwohl die Trauung gut verläuft, warte ich innerlich regelrecht darauf, dass irgendwas schief geht.

Aber es geht nichts schief. Der Grund dafür liegt auf der Hand: ich wurde auf alle Herausforderungen und Situationen bestens vorbereitet. Ich weiß, wie ich eine einzigartige Trauung aufbaue, wie ich die passende Atmosphäre schaffe und eine packende Rede schreibe. Ich weiß auch, wie ich spontan reagiere und welche Fettnäpfchen ich mit kilometerweitem Abstand umgehe. Nie war ich dankbarer mich für die umfangreiche Ausbildung mit IHK Zertifikat entschieden zu haben, als während meiner ersten Trauung.

Geschafft – Erleichterung und Euphorie

„Mein“ Brautpaar küsst sich, die Gäste brechen in Jubel aus, das schwungvolle Auszugslied beginnt. Und ich komme aus dem Grinsen überhaupt nicht mehr heraus. Ich bin erfüllt von Freude darüber, dass ich so ein großartiges Brautpaar habe trauen dürfen, dass die Gäste mit ihnen gelacht und geweint haben und dass ich spätestens jetzt zu 100% weiß, dass ich meinen Traumberuf gefunden habe.

Das Hochgefühl nach einer Trauung ist bis heute eines meiner liebsten Gefühle überhaupt. Ich schwebe zur Gratulation des Brautpaares und freue mich über jeden einzelnen Gast, der mit mir über die Trauung spricht. „Es war wunderschön“, „So eine einzigartige Trauung habe ich noch nie erlebt“, „Alle Hochzeiten sollten so sein“, „Zunächst war ich ja skeptisch was Freie Trauungen angeht, aber Sie haben mich überzeugt“. Solche und ähnliche Statements höre ich dann. Ich sag’s Dir: das beflügelt noch den ganzen Rest des Tages.

Trau(m)beruf Freier Redner

Bevor ich mich zum Seminar angemeldet habe, war ich noch gar nicht so sicher, ob ich wirklich Freie Rednerin sein kann, ob mich überhaupt jemand als Traurednerin haben möchte. Dass ich genau am richtigen Platz stehe, habe ich final erst erkannt, als ich dort stand. Da habe ich die wichtigste Botschaft des Seminars endlich kapiert: ich bin gut so wie ich bin. Alles was mich als Mensch ausmacht, macht mich als Redner interessant und echt.

Um Freier Redner zu werden, musst du kein Bestseller-Autor und auch kein Comedian sein. Das Interesse an Menschen sowie der Mut Du selbst zu sein, reichen vorerst aus. Alles andere an Handwerkszeug kannst du in der Ausbildung lernen. Stöber doch gleich mal in den kommenden Terminen und trau Dich zu trauen!

 

Wenn du dich für die Weiterbildung zum Freien Redner interessierst:

Heidelberg

Zusammenarbeit mit IHK Rhein-Neckar

Zusammenarbeit mit IHK Rhein-Neckar

Freie Redner Ausbildung – jetzt auch in Heidelberg!

Wir freuen uns sehr, die Zusammenarbeit zwischen der Freie Redner Ausbildung und der IHK Rhein-Neckar bekanntzugeben. In der IHK Rhein-Neckar haben wir einen Kooperationspartner gefunden, der das Potential der Freien Zeremonien (Freie Trauung, Kinderwillkommensfest, Beerdigung) erkannt hat und bereit ist, diesen großartigen Beruf gemeinsam mit uns zu stärken. Noch im Jahr 2019 wird das erste Seminar in Heidelberg stattfinden, mit der Möglichkeit das Zertifikat der IHK Rhein-Neckar abzulegen.

Ein bewährtes Konzept

Bereits seit 2017 bilden wir in Zusammenarbeit mit der IHK Köln sehr erfolgreich Freie Redner (IHK) aus. Dieses Zertifikat ist deutschlandweit einzigartig und wir sind sehr stolz darauf, dem Beruf durch den Aufbau der Kooperation einen offiziellen Charakter gegeben zu haben. Wir freuen uns sehr, dieses bewährte Konzept nun weiter auszuweiten.

Brauche ich als Freier Redner überhaupt eine Ausbildung?

Obwohl eine Ausbildung keine offizielle Vorschrift ist, um als Freie Rednerin zu arbeiten, ergibt es doch Sinn, in eine Ausbildung zur Freien Rednerin zu investieren. Überleg doch mal, was auf einer Trauung, einem Kinderwillkommensfest oder einer Beerdigung alles schief gehen kann. Aus eigener Erfahrung können wir sagen – so einiges! Und unsere Fehler sollte keiner nochmal machen müssen, denn eine zweite Chance gibt es bei einer Zeremonie einfach nicht. Genau deshalb ist eine fundierte Ausbildung als Freier Redner so wichtig. Hier lernst Du die Abläufe der Zeremonien, den richtigen Umgang mit Deinen Kunden, das Schreiben und Halten der Rede an sich und natürlich auch ganz viel Drumherum, wie z.B. Marketing, Stimmbildung und Steuerrecht.

Wofür ist das IHK Zertifikat gut?

Durch das Zertifikat zeigst Du Deinen (potentiellen) Kunden, dass Du eine solide Weiterbildung durchlaufen hast und Deine Fähigkeiten sogar vor einer offiziellen Stelle unter Beweis gestellt hast. Das IHK Zertifikat ist ein Alleinstellungsmerkmal und Qualitätsnachweis.

Wie erlange ich das IHK Zertifikat?

Wie bereits in den vergangenen drei Jahren, werden unsere Seminare natürlich auch weiterhin in Köln stattfinden und bei der IHK Köln zertifiziert werden. Neu dazu kommen Seminare in Heidelberg. Grundsätzlich dauern unsere Seminare immer sechs Tage, entweder als Kompaktseminar am Stück, oder aufgeteilt an 2×3 Tagen. Die IHK-Zertifikatsprüfung findet einige Wochen nach Seminarabschluss statt. Alle weiteren Informationen wie Termine, Inhalte, Referenten, Kosten etc. findest Du auf unserer Homepage: www.freieredner-ausbildung.com

Falls Du gerne persönlich mit uns über die Ausbildung sprechen möchtest, schreib uns gerne oder ruf uns an. Wir freuen uns auf Dich!